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Eine schnelle Variante für hektische Zeiten: Gyeran Tteokbokki.
Ich habe eigentlich immer alle Zutaten zuhause und kann es schnell zubereiten.
Und schmecken tuts mir auch.
Erinnert ein bisschen an Schupfnudeln von der Konsistenz.

Geschichte:
Gyeran Tteokbokki (계란 떡볶이) setzt sich aus Gyeran (계란, „Eier“), Tteok (떡, „Reiskuchen“) und Bokki (볶이, „unter Rühren gebratenes und gewürztes Essen“) zusammen.
Der erste schriftliche Hinweis auf Tteokbokki taucht im 19. Jahrhundert im Kochbuch Siuijeonseo auf. Das Gericht taucht als Steokbokgi auf, hat aber laut Buch noch weitere Namen wie Tteok-Jjim („gedämpfte Reiskuchen“), Tteok-Japchae („unter Rühren gebratene Reiskuchen“) und Tteok-Jeongol („Reiskuchen im heißen Topf“).
Da sich die Schrift in der koreanischen Gesellschaft erst sehr spät verbreitete geht man davon aus, dass die Variante als Gunjung-Tteokbokki schon seit mehreren Jahrhunderten als Gericht der Palastküche existiert.
Als 1953 ein koreanisch-chinesisches Restaurant eröffnete, soll Ma Bok-Lim ein Stück Tteokbokki in ihr Jajangmyeon gefallen sein. Es habe ihr gut geschmeckt und sie habe die Idee entwickelt, Tteokbokki mit Gochujang zu würzen. Sie begann, das neue Gericht in Sindang zu verkaufen, von wo es seinen Siegeszug antrat und zur heute meistverkauften Variante wurde.
Rezept
Zutaten:
| 350 g | Garaetteok |
| 4 | Eier, verquirlt |
| 1 | Zwiebel, in feinen Streifen |
| 1 EL | Butter |
| Öl | |
| Salz/Pfeffer | |
| Petersilie, fein gehackt |
Zubereitung:
Die Garaetteok nach Bedarf einweichen/blanchieren.
In einer Pfanne bei niedriger bis mittlerer Temperatur etwas Öl erwärmen. Die Zwiebel hineingeben und rundherum glasig anschwitzen.
Die Butter und die Garaetteok hinzugeben und unter gelegentlichem Schwenken die Garaetteok weich werden lassen. Mit Salz und Pfeffer würzen.
Das Ei darüber gießen und durchrühren. Nach Geschmack stocken lassen, dann mit Petersilie bestreut servieren.











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