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Nach Peposo machen wir einen Sprung nach Norden.
Und fast 200 Jahre weiter.
Von den Ziegelbrennereien Imprunetas auf die raue Ostsee.
Wir machen Sjömansbiff.
Und das Fleisch kochen wir in Bier.
Weil das Wasser verdorben sein könnte…

Geschichte:
Sjömansbiff ist schwedisch und bedeutet „Seemanns-Steak“.
Der Begriff ist bereits seit 1903 bekannt und kommt daher, dass man das ganze Gericht in einem Topf in der kleinen Kombüse an Bord zubereiten kann und statt dem an Bord manchmal verdorbenen Wassers gutes Bier verwendet.
Rezept
Zutaten:
| 600 g | Schmorbraten, in dicken Scheiben |
| 800 g | Kartoffeln, vorwiegend festkochend, in dicken Scheiben |
| 300 g | Zwiebeln, in dünnen Scheiben |
| 2 EL | Butter |
| 330 ml | Bier |
| 240 ml | Rinderbrühe |
| 2 | Lorbeerblätter* |
| Salz/Pfeffer | |
| Petersilie, fein gehackt |
Zubereitung:
Die Fleischscheiben mit der flachen Hand etwas flach klopfen, dann in mundgerechte Stücke schneiden.
In einer großen Pfanne* ein Esslöffel Butter bei mittlerer Hitze schmelzen, dann die Hälfte des Fleisches rundherum anbräunen. Herausheben und zur Seite stellen, dann die zweite Hälfte des Fleisches anbräunen und ebenfalls herausheben.
Den zweiten Esslöffel Butter schmelzen und die Zwiebeln darin goldbraun rösten. Das Fleisch wieder in die Pfanne geben, Bier und Brühe angießen, Kartoffeln und Lorbeerblätter hineingeben und mit Salz und Pfeffer würzen.
Aufkochen, dann die Temperatur wieder herunterdrehen und abgedeckt etwa 60 Minuten simmern lassen.
Mit Petersilie bestreut servieren, dazu passen eingelegte Rote Bete und/oder eingelegte Gurken.










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