Jota

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Jota entstand im Schmelztiegel der Kulturen zwischen Italien, Österreich und Slowenien und so hat auch jede Region ihre eigene Jota, die natürlich immer die einzig wahre ist.

Geschichte:

Die Herkunft des Wortes Jota ist umstritten. Vielleicht leitet sich die Wurzel von einem keltischen Suffix ab, das später in das lateinische Jutta („Haferschleim“) über ging.

Von der Jota kennt man weder die genaue Ursprungsregion noch die Zeit, in der sie entstand. Vermutlich als Arme-Leute-Essen entstanden entstammt sie aus dem Schmelztiegel zwischen Österreich, Slowenien und Italien.
Gemeinsam ist allen Varianten eine Basis aus Bohnen, Kartoffeln, Fleisch, Knoblauch, Salz und Pfeffer. Für die Triester Jota kommt als Hauptzutat Sauerkraut hinein, für die Friaulische JotaBrovada. Brovada sind in Rotwein-Trester eingelegte Rüben, die in die Suppe geraspelt werden.

Rezept

Zutaten:

300 gBorlotti-Bohnen, trocken*
1,5 lWasser
10 gSalz
4Lorbeerblätter*
100 gPancetta
250 gKartoffeln, vorwiegend festkochend, in dicken Scheiben
450 gSauerkraut
2 ELÖl
1 ZeheKnoblauch
2 ELMehl
1 TLCumin*
Pfeffer

Zubereitung:

Die Bohnen über Nacht in ausreichend kaltem Wasser einweichen.
Die Bohnen abgießen und in einem Topf* mit dem Wasser und dem Lorbeer auf den Herd setzen. Aufkochen und 1 Stunde köcheln lassen. Sauerkraut, Salz, Pancetta und Kartoffeln hinzugeben und weitere 20 Minuten köcheln lassen.
Anschließend in einer Pfanne* die Knoblauchzehe im Öl bei mittlerer Hitze anschwitzen, herausheben und das Mehl unterrühren.
Die Roux in die Suppe einrühren, Cumin unterrühren und nach Geschmack mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Servieren:

Mit Brot servieren.

Tipps:

– Wer mag, kann mit einem Kartoffelstampfer* einen Teil der Kartoffeln und Bohnen zerdrücken.
– Wer mag, kann auch Würstchen oder Schinken hinzufügen.
– Wie die meisten Eintöpfe schmeckt auch Jota am zweiten Tag noch besser.

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