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Gin.
Immer wieder Gin.
Schmeckt halt.
Diesmal als Sloe Gin.
Schlehen-Gin.
Musste nicht immer mit Gin sein.
Der Sloe Gin.
Müsst Ihr aufpassen.
Jetzt aber mal etwas genauer: erst seit 2019 schreibt das EU-Recht vor, das Sloe Gin mit Gin hergestellt werden muss. Außerdem regelt das EU-Recht auch (das aber schon länger), dass Sloe Gin trotzdem Gin heißen darf, obwohl er nicht die für Gin vorgeschriebenen mindestens 37,5% Alkoholgehalt enthält. Im Grunde ist es ein Likör, bei dem Schlehen in Alkohol mazeriert werden und dem später noch Zucker zugesetzt wird. Muss aber nicht als Likör gekennzeichnet werden.
Am Ende ist es aber doch eigentlich egal, was drinsteckt, solange das Ergebnis überzeugt.
Der Blackthorn schmeckt auf jeden Fall.
Mir zumindest.
Cheers!

Geschichte:
Blackthorn ist Englisch und bedeutet „Schwarzdorn“, ein andere Name für die Schlehe des Schlehen-Gins (Sloe Gin).
Der Blackthorn entstand im späten 19. oder frühen 20. Jahrhundert.
Eines der ersten gedruckten Rezepte findet sich 1906 in dem Buch How to Mix Drinks.
Heute gibt es auch noch eine weitere beliebte Version dieses Cocktails, die Irish Whiskey und süßen Vermouth anstelle von Sloe Gin und trockenem Vermouth verwendet.
Rezept
Zutaten:
| 6 cl | Sloe Gin* |
| 3 cl | Vermouth, trocken* |
| 1 Spritzer | Angostura Bitter* |
| 1 Spritzer | Absinth* |
| Zitronenschale, Garnierung |
Zubereitung:
Alle Zutaten in ein eisgefülltes Mixglas* geben. Umrühren und dann in ein gekühltes Glas* abseihen.
Mit der Zitronenschale garnieren.







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