Gigantes Plaki

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Und wie die Spalterbsen für Fava Santorinis sind auch weißen Riesenbohnen im Einkaufswagen gelandet, ohne dass ich die sofort verwenden wollte.
Aber hier hatte ich schon einen Plan: Gigantes Plaki.
Die liebe ich!
Es gibt nichts Besseres an einem lauen Sommerabend, als einen Tisch voller Meze und ein frisches Brot…

Geschichte:

Gigantes Plaki (Γίγαντες πλακί) ist Griechisch und setzt sich aus Gigantes („Riesen“) und Plaki zusammen, das von Plaka (πλάκα, „Platte“) stammt und eine Zubereitungsart in einer flachen Form im Ofen bezeichnet. Übersetzt bedeutet es etwa „Ofengegarte Riesenbohnen“.

Während der Osmanischen Zeit entstanden viele sogenannte Ladera, also Gerichte, bei denen Gemüse in viel Olivenöl gegart werden und die man dann lauwarm oder kalt isst.
Als nach 1815 die Tomate in die griechische Küche Einzug hielt, kamen diese auch in das Rezept.
Besonders beliebt sind die Gigantes Plaki in Westmakedonien und Thessalien, wo sie besonders während der Fastenzeit, aber auch sonst als Meze gegessen werden.

Rezept

Zutaten:

250 gweiße Riesenbohnen, getrocknet*
1 PriseNatron*
1Zwiebel, fein gehackt
2 ZehenKnoblauch, fein gehackt
1Möhre, gerieben
2 ELTomatenmark*
400 gTomaten, gehackt*
1 TLZucker
60 mlOlivenöl*
Salz/Pfeffer
Oregano*

Zubereitung:

Die Bohnen über Nacht in kaltem Wasser einweichen.
In frischem Wasser in einem ausreichend großen Topf* mit dem Natron weich kochen, dauert je nach Alter der Bohnen meist 1 bis 1,5 Stunden.
Den Backofen auf 180°C vorheizen.
In einer Pfanne* das Olivenöl bei mittlerer Hitze erwärmen. Zwiebel, Knoblauch und Möhre hineingeben und weich dünsten, dann das Tomatenmark etwas mitrösten. Gehackte Tomaten und Zucker untermischen und mit Salz, Pfeffer und Oregano abschmecken.
Die Bohnen vorsichtig unterheben und in eine Auflaufform* füllen.
Im Backofen ca. 45 Minuten backen.

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