Million Dollar Cocktail

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Ihr wolltet Euch schon immer mal millionenschwer fühlen?
Macht Euch den Million Dollar Cocktail!
Wenn Ihr, wie ich, Gin mögt und keine Angst vor Eiweiß im Drink habt könnte dieser Cocktail genau das richtige für Euch sein. Schmeckt auf jeden Fall herrlich nach Hustensaft…

Und nach dem ein oder anderen Cocktail ist es dann auch völlig egal, was der Kontostand sagt…
Chin chin!

Geschichte:

Der Name ist selbsterklärend, wie der Million Dollar Cocktail dazu kam, ist allerdings unbekannt.

Der Million Dollar Cocktail taucht im berühmten Buch Savoy Cocktail Book von Harry Craddock auf, das 1930 gedruckt wurde.
Zum Erfinder gibt es zwei Theorien:
Laut der ersten hat Ngiam Tong Boon, der Barkeeper in der berühmten Long Bar im Raffles Hotel in Singapur, der auch den Singapore Sling erfunden hat, 1910 den Million Dollar Cocktail entwickelt.
Laut der zweiten war es Louis Eppinger, der ihn 1894 im The Grand Hotel in Tokyo erfunden haben soll. Eppinger wird auch als Erfinder des Bamboo genannt. Es gibt aber Quellen, die sagen, Eppinger sei erst 1889 nach Japan gekommen…

Rezept

Zutaten:

6 clGin*
3 clVermouth, süß*
1,5 clAnanassaft
1Eiweiß, frisch
1 TLGrenadine*

Zubereitung:

Alle Zutaten zusammen mit der Feder eines Bar-Siebs oder eines Spiralbesens ohne Eis kräftig mindestens 30 Sekunden schütteln. Eis in den Shaker* geben und nochmal gut schütteln. In eine gekühlte Cocktailschale* durch ein Sieb abgießen und garnieren.

Tipp:

Dry-Shake: Den Cocktail mit Eiweiß und einem Mixing Ball oder einer Feder (Bar-Sieb/Spiralbesen) mindestens 30 Sekunden schütteln, dann Ball/Feder entnehmen und Eis hineingeben. Nochmal kräftig schütteln.
Reverse Dry-Shake: Alle Zutaten ohne Eiweiß, dafür aber mit Eis kräftig schütteln. Doppelt in die obere Hälfte des Shakers abseihen. Eis entsorgen und Eiweiß sowie Mixing Ball/Feder hineingeben und kräftig schütteln. Direkt ins Glas abgießen.

Eiweiß im Cocktail:

Die Proteine im Eiweiß dienen als Emulgator. Sie verbinden Zutaten, die sich sonst schlecht mischen lassen, wie zum Beispiel Sahne und Zitrussaft. Des Weiteren binden sich beim kräftigen Schütteln kleine Luftbläschen, wodurch der Cocktail eine seidige Textur und eine schöne Schaumkrone.
Obwohl Alkohol als Feind von Bakterien gilt, muss man sich trotzdem strengstens an die gute Küchenhygiene halten.
Nur sehr frische Eier und keine mit Beschädigungen oder Verschmutzungen verwenden!

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