Gratin Dauphinois

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Kartoffeln sind nicht so mein Ding.
Mag ich am liebsten frittiert, danach kommt überbacken.
Und deshalb: Gratin Dauphinois.
Ist überbacken, kann man essen.
Ansonsten bin ich mehr der Nudelesser.

Geschichte:

Das Gratin Dauphinois ist nach der Region Dauphiné im Südosten Frankreichs benannt.

Die Kartoffel, die in der Dauphiné benachbarten Schweiz ab 1589 angebaut wurde, fand vermutlich auch bald ihren Weg nach Frankreich und dort in die Küchen.
Als einer der Startpunkte der Revolution wird der Ziegeltag am 7. Juni 1788 in Grenoble und der die Stadt umgebenden Dauphiné gesehen, während dessen Verlauf der königliche Gouverneur, Herzog Jules Charles Henri de Clermont-Tonnere, die Truppen anwies, kein Gebrauch von ihren Gewehren zu machen, was nur teilweise befolgt wurde und zur Folge hatte, dass die Bürger die Soldaten mit Dachziegeln bewarfen. Diese mussten sich zurückziehen, der Gouverneur floh und so hatte sich die Macht des Volkes gezeigt.
Ebenjener Gouverneur lud am 12. Juli 1788 die städtischen Beamten der Stadt Gap zu einem Essen ein, in dessen Zuge das Gratin Dauphinois erstmals schriftliche Erwähnung fand.

Rezept

Zutaten:

1,2 kgKartoffeln, festkochend, in feinen Scheiben
300 mlSahne
150 mlMilch
1 ZeheKnoblauch, halbiert
Butter, weich
Muskatnuss*
Salz/Pfeffer

Zubereitung:

Den Backofen auf 160°C vorheizen.
Eine Auflaufform* mit der Knoblauchzehe ausreiben, dann die Zehe entsorgen. Anschließend die Auflaufform mit Butter ausreiben.
Kartoffelscheiben überlappend in die Auflaufform schichten. Sahne und Milch verrühren und mit Muskatnuss und Salz/Pfeffer abschmecken. Mischung über die Kartoffeln gießen, dann im Backofen 1 Stunde backen. Die letzten 10 Minuten die Temperatur auf 200°C hochdrehen.

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