JellO Salad

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Als zweites machen wir noch einen Nachtisch. Auch wenn der JellO Salad „Salat“ heißt, hat er nichts mit dem uns bekannten Salat zu tun und auch geschmacklich muss man sich erst daran gewöhnen.

Geschichte:

JellO-Salad ist nach dem bekanntesten Hersteller gelierender Süßspeisen benannt, JellO, von Pearl Bixby White 1897 in LeRoy/New York gegründet und heute im Besitz von Kraft Heinz.

Die Küche der Mormonen musste schon immer mit einfachen Zutaten auskommen. Die hauptsächlich in Utah lebende Glaubensgemeinschaft war eine abgeschottete Gemeinschaft, die sich erst in den 1950ern nach außen öffnete. Nun wollten sie Teil des Mainstreams werden und in ihre Küchen hielt Fertignahrung Einzug.
Gleichzeitig hielten die Mormonen aber an Traditionen aus den Pioniers-Tagen fest, nämlich, Lebensmittel einzukochen und genug Vorräte für mindestens 3 Monate einzulagern, die die Kirche Emergency Prepardness („Katastrophen-Bereitschaft“) nennt. Da nun aber Fertignahrung beliebt wurde wurden dann vor allem Konserven und Tiefkühlkost eingelagert.
Da nicht nur meist große Familien, sondern noch größere Kirchenveranstaltungen verköstigt werden müssen verbreiteten sich viele kostengünstige Rezepte wie der JellO-Salad.
Der JellO-Salad lässt sich bis 1904 zurückverfolgen, als Mrs. John E. Cook aus New Castle/Pennsylvania damit unter dem Namen Perfection Salad den dritten Preis bei einem Rezept-Wettbewerb von Better Homes and Gardens gewann.

Rezept

Zutaten:

2 BeutelGötterspeise, Zitrone*
50 gZucker
1 lWasser, kochend
240 gAnanas, Dose, fein gehackt
150 gHüttenkäse

Zubereitung:

In einer Schüssel Götterspeisenpulver und Zucker mischen und das kochende Wasser unter starkem Rühren eingießen. Im Kühlschrank abkühlen lassen, bis die Götterspeise beginnt, ein Gel zu bilden.
Ananas und Hüttenkäse unterrühren und in eine oder mehrere Formen füllen, in denen der Salad auch serviert werden soll.
Mindestens 8 Stunden im Kühlschrank kühlen.

Tipps:

– frische Ananas/Kiwi/Feigen/Papaya funktioniert mit Gelatine nicht, da ein noch vorhandenes Enzym verhindert, dass sie fest wird. Dieses Obst muss blanchiert werden, da Hitze dieses Enzym zerstört
– die Ananas kann auch durch anderes Obst aus der Dose ersetzt werden (Mandarine, Pfirsich, …)
– wer mag, kann auch weitere in den USA beliebte Zutaten untermischen: Mini-Marshmallows, geriebene Möhre, gehackte Sellerien-Stangen, geschlagene Sahne, Frischkäse, gehackte Nüsse, Snack-Bretzel-Stücke, …
– wenn man den JellO-Salad stürzen will kann man die Schüssel kurz in heißes Wasser stellen, dann löst sich der Salad
– in den USA wird der Salad als Beilage zur Hauptmahlzeit oder als Dessert serviert

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