Açorda à Alentejana

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Diese Woche gibt es Suppe, die beiden Rezepte kommen aus Südeuropa, werden mit Wasser zubereitet, Eier darin pochiert und altbackenes Brot wird weiterverarbeitet.
Den Anfang macht die portugiesische Açorda à Alentejana.

Geschichte:

Açorda kommt von dem arabischen Wort ath-thurda (Brotsuppe).

Die Açorda hat ihre Wurzeln in der Zeit, als die Araber vom 8. bis zum 13. Jahrhundert Portugal besetzt hatten.
Das Alentejo, eine große, aber nicht sehr stark besiedelte Region, war lange eine Region, die nur von der Landwirtschaft geprägt war. Wie in vielen armen bäuerlichen Gegenden entwickelten sich Speisen, die auf möglichst preiswerte Weise sättigte. Diese Speisen halfen den Bewohnern auch über die harten Zeiten der ersten Portugiesischen Republik und der folgenden Diktatur.

Rezept

Zutaten:

40 gPetersilie
25 gKoriander
20 gMinze
4 ZehenKnoblauch, in groben Stücken
10 gMeersalz, grob
2 ELEssig
50 mlOlivenöl
1 lKochwasser für die Eier
400 gWeißbrot, altbacken, in Scheiben
4Eier
Pfeffer

Zubereitung:

Die Kräuter mit Knoblauch und Öl zu einer groben Paste pürieren oder im Mörser zerreiben.
Wasser mit dem Essig aufkochen, dann die Temperatur herunterdrehen, sodass es nur noch simmert. Eier etwa 3 Minuten einzeln pochieren, dann auf einen Teller herausheben.
Die Kräuterpaste in eine Schüssel geben und das Kochwasser darüber geben, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Brotscheiben hineingeben und Eier darauf legen.
Vor dem Servieren noch einige Minuten ziehen lassen.

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