Pork Pie

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Pork Pie sind aufwendig und benötigen einiges an Zutaten, allerdings lohnt sich die Arbeit. Man bekommt am Ende kleine „Fleisch-Muffins“, die man hervorragend zum Abendessen, Snack oder Picknick essen kann.

Geschichte:

Pork Pie ist Englisch und bedeutet „Schweinefleisch-Pastete“.

Das erste dokumentierte Rezept stammt aus dem Jahr 1390 vom Königshof von King Richard.
Pork Pies gehen zurück auf Pasteten im Mittelalter in Großbritannien, als man einen dichten Teig mit Heiß-Wasserkruste als einfaches Mittel zur Konservierung der Füllung verwendete. Damals waren die Fleischpasteten meist mit Früchten gesüßt und man aß die Füllung kalt, den Teigrand warf man weg.
Im 18. Jahrhundert waren Pork Pies eine beliebte Mahlzeit bei Arbeitern, sofern sie sich diese leisten konnten. Der Teig diente als Verpackung, die man auch vor dem Essen entsorgte.
Im 19. Jahrhundert wurde die Zugabe von gesüßten Früchten seltener und es entwickelte sich die heutige Form.

Traditionen:

– in den East Midlands isst man Pork Pie traditionell an Weihnachten zum Frühstück
– In Yorkshire isst man warme Pork Pies mit Soße oder Erbsen und Minzsauce zur Bonfire Night am Guy-Fawkes-Day (5. November)

Rezept

(Für 10 Stück)

Zutaten:

Für den Teig:
265 gWeizenmehl Type 405, plus extra zum Bestäuben
55 gWeizenmehl Type 1050
55 gButter, in Würfeln
65 gSchmalz
1 TLSalz
135 mlWasser, kochend
1Ei, leicht geschlagen, für die Glasur
Für die Füllung:
800 gSchweinehackfleisch
1Zwiebel, groß, fein gehackt
1 TLMuskatnuss*
1 TLSenfpulver*
1 ELWorcestershire-Sauce*
100 gfetter Speck, fein gehackt
1 BundPetersilie, fein gehackt
Sonstiges:
Butter, zum Fetten der Form
3 BlattGelatine
300 mlHühnerbouillon

Zubereitung:

Den Backofen auf 190°C vorheizen.

Die Füllung

Alle Zutaten für die Füllung in einer Schüssel gut durchkneten. Die Vertiefungen eines Muffinblechs* mit Butter fetten und je einen Streifen Backpapier hineinlegen, an dem die Pies dann einfacher wieder herausgehoben werden können.

Der Teig:

Das gesamte Mehl in eine Schüssel sieben* und mischen. Die Butter dazugeben und mit den Fingerspitzen einkneten. Schmalz in einem Topf schmelzen. Salz in kochendem Wasser auflösen und dann zum geschmolzenen Schmalz geben. Diese Flüssigkeit in das Mehl gießen.
Mit einem Löffel mischen, dann, sobald es kühl genug ist, den Teig auf eine leicht bemehlte
Oberfläche kippen und zu einer Kugel zusammenfügen. Darauf achten, dass der Teig nicht zu heiß ist, wenn man mit der Arbeit beginnt. Sobald die Teigkugel gebildet ist, leicht abkühlen lassen.
Den Teig in zwei Teile teilen und ein Stück etwas größer machen als das andere.
Das größere Stück Teig so schnell wie möglich ausrollen und auf ca. 3 mm Dicke ausrollen; es sollte glänzend und gerade kühl genug sein, um es zu berühren. Mit einem Servierring oder einer Schüssel mit 15cm Durchmesser 10 Kreise ausstechen.
In die Formen legen und so formen, dass sie am Rand anliegen. Der Teig sollte etwas über den Rand jeder Form hinausragen. Den Rest des Teigs ausrollen und mit einem Servierring oder einer Schüssel mit 6-7 cm Durchmesser Deckel ausstechen.
Ein Zehntel der Füllung in jede Teigtasche geben. Mit einem Spieß oder ähnlichem ein Loch mit einem Durchmesser von ca. 5mm in der Mitte jedes Deckels machen. Die Ränder der Teigtasche mit dem geschlagenen Ei bestreichen und die Deckel darauf legen.
An den Kanten gut zusammendrücken, um sie abzudichten. Die Teigdeckel mit dem geschlagenen Ei bestreichen. Pasteten 50 Minuten lang goldbraun backen.
Die Gelatine etwa 5 Minuten lang in kaltem Wasser einweichen. In einem Topf die Brühe aufkochen. Gelatine abtropfen lassen und ausdrücken, um die überschüssige Flüssigkeit zu entfernen, dann der Brühe zugeben und rühren bis sie vollständig aufgelöst ist.
Wenn die Pasteten aus dem Ofen kommen gegebenenfalls die Löcher in der Oberseite vergrößern und dann vorsichtig etwas von der Gelatinemischung hineingeben. Die Pasteten abkühlen und über Nacht vor dem Servieren setzen lassen.

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