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Wir machen aus Joghurt zwei nahe Verwandte.
Beide kann man sowohl fester als Dip als auch flüssiger als kalte Suppe machen.
Beide schmecken gut.
Zumindest mir.
Und um ein bisschen Spannung reinzubringen, machen wir Cacık erstmal als Dip.

Geschichte:
Cacık kommt vielleicht vom armenischen cacıχ, allerdings kommt dieses vielleicht wiederum aus dem türkischen oder kurdischen.
Vermutlich ist das Wort Cacık mit verschiedenen Begriffen aus West-Asiatischen Sprachen verwandt. Das persische zhazh (ژاژ) steht für verschieden Kräuter zum Kochen. In den Seyahatnâme wird cacıχ als Kraut definiert, das Essen zugesetzt wird und in Ahmed Vefik Pasha´s Wörterbuch ist cacık ein Kräutersalat mit Joghurt.
Rezept
Zutaten:
| 1 Zehe | Knoblauch |
| 500 g | Joghurt, griechischer/türkischer Art |
| 2 TL | Minze, getrocknet* |
| 300 g | Gurke, fein gewürfelt |
| 0-200 ml | Wasser, eiskalt |
| 2 EL | Olivenöl* |
| Minze, frisch, Garnierung | |
| Salz |
Zubereitung:
In einem Mörser* den Knoblauch mit einer Prise Salz zu einer Paste verrühren.
In einer Schüssel die Knoblauchpaste, Joghurt und getrocknete Minze mischen, dann die Gurke vorsichtig unterheben. Großzügig mit Salz würzen.
– Will man Cacık als Dip servieren, jetzt einfach mit Olivenöl und Minze garnieren.
– Will man Cacık als Suppe servieren, das eiskalte Wasser einrühren, dann auf Schüsselchen verteilen und mit Olivenöl und Minze garnieren.
Tipps:
– Statt Minze kann auch Dill verwendet werden.
– Knoblauch zieht nach und wird intensiver, je länger Cacık steht.
– je länger Cacık steht, umso weniger knackig sind die Gurkenstücke.
– steht Cacık länger, setzt sich oben Molke vom Joghurt ab, was nicht so schön aussieht.






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