Kabees Qarnabīt

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Und natürlich sind auch Kabees Qarnabīt lecker.
Und Blumenkohl lässt sich ganz einfach fermentieren.
Man muss Blumenkohl halt an sich mögen.
Mag ich!

Geschichte:

Der Name Kabees Qarnabīt (كبيس قرنبيط) leitet sich aus dem Arabischen ab. Kabees (كبيس) bedeutet „Eingelegtes“ und Qarnabīt (قرنبيط) „Blumenkohl“. Zusammen also „eingelegter Blumenkohl“.

Um Gemüse und deren Vitamine für die Winterzeit zu konservieren, wurde es schon vor tausenden von Jahren eingelegt. So lässt sich die Technik im Tigris-Tal sicher bis etwa 2300 v. Chr. zurückverfolgen. Die Technik breiteten sich im Laufe der Zeit infolge von Handel, Bevölkerungsaustausch und Heerzügen im gesamten Nahen Osten und dem Balkan aus.
Blumenkohl war im arabischen Raum schon lange bekannt und wurde dort bereits vor dem 12. Jahrhundert kultiviert.

Unterschied Kabees und Turshi:

Beides beschreiben milchsauer fermentierte Rezepte.
Aber:
Kabees:
Kabees
stammt sprachlich aus dem Arabischen und beschreibt Rezepte, die ein oder maximal zwei Hauptzutaten haben, wenig gewürzt sind und die man als Beilage isst.
Turshi:
Turshi
stammt sprachlich aus dem Persischen und beschreibt Rezepte, die als eigenständige Gerichte serviert werden können und aus mehreren Hauptzutaten bestehen. Sie sind oft auch stärker gewürzt, bzw. können stärker gewürzt werden.

Rezept

Zutaten:

500-600 gBlumenkohl, in kleinen Röschen
1Möhre, klein, in Scheiben á 8mm
2Knoblauchzehen, geschält
500 mlWasser, kalt
15 gSalz, jodfrei

Zubereitung:

Blumenkohl und Möhre mischen und in ein 1 l-Bügelglas schichten.
Salz im kalten Wasser vollständig auflösen, dann die Lake über das Gemüse geben, bis es vollständig bedeckt ist. Mit einem Fermentationsgewicht* beschweren und verschließen.
14 bis 21 Tage bei etwa 20°C fermentieren lassen. Nach 2 bis 3 Tagen beginnt eine sichtbare Bläschenbildung.
Bei gewünschter Reife in den Kühlschrank stellen. Die Kabees Qarnabīt halten sich gekühlt meist 3 bis 6 Monate.

Essen zu:

Kabees sind unverzichtbar zu:
– Shawarma
– Falafel
– Meze-Platten
– Fleisch und fettigem Essen

Milchsaure Fermentation:

Für Hintergrundinfos und Tipps/Tricks, s. hier.

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