Pink Lady

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Hier kommt die Gin-Woche. Genau mein Ding!
In beiden Rezepten verwenden wir rohes Ei, die Warnung an Schwangere erübrigt sich hoffentlich durch den Alkohol… Und ich mein jetzt nicht, dass der Alkohol die Bakterien killt…
Als erstes hier also der optisch spannende Pink Lady.
An den sich auch Männer trauen dürfen.
Farben sind für alle da!
Seid nicht so verklemmt!
So!
Ich mach mir jetzt erstmal noch einen Pink Lady

Geschichte:

Der Pink Lady ist vermutlich nach dem gleichnamigen Broadway-Musical von 1911 oder nach dessen Star Hazel Dawn, die als Pink Lady bekannt war, benannt.

Seine Erfindung wird meist der Innenarchitektin und Prominenten Elsie de Wolf (1965-1950) zugeschrieben, lässt sich aber nicht belegen.
Während der Prohibition war es ein sehr beliebter Cocktail, besonders im Southern Yacht Club in New Orleans.
Ab den 1930ern bekam er dann aufgrund seiner Farbe und der Süße mehr und mehr das Image eines Mädchen-Getränks, was besonders in den damaligen Magazinen gefördert wurde. Als Folge fiel er bei Männern in Ungnade und landete zwischenzeitlich auf der Liste der 10 schlechtesten Cocktails im Esquire.

Rezept

Zutaten:

3 clGin*
4 SpritzerGrenadine*
1Eiweiß
1Cocktail-Kirsche*, Garnierung

Zubereitung:

Alle Zutaten zusammen mit der Feder eines Bar-Siebs oder eines Spiralbesens ohne Eis kräftig mindestens 30 Sekunden schütteln. Eis in den Shaker* geben und nochmal gut schütteln. In eine gekühlte Cocktailschale* durch ein Sieb abgießen und garnieren.

Tipp:

Dry-Shake: Den Cocktail mit Eiweiß und einem Mixing Ball oder einer Feder (Bar-Sieb/Spiralbesen) mindestens 30 Sekunden schütteln, dann Ball/Feder entnehmen und Eis hineingeben. Nochmal kräftig schütteln.
Reverse Dry-Shake: Alle Zutaten ohne Eiweiß, dafür aber mit Eis kräftig schütteln. Doppelt in die obere Hälfte des Shakers abseihen. Eis entsorgen und Eiweiß sowie Mixing Ball/Feder hineingeben und kräftig schütteln. Direkt ins Glas abgießen.

Eiweiß im Cocktail:

Die Proteine im Eiweiß dienen als Emulgator. Sie verbinden Zutaten, die sich sonst schlecht mischen lassen, wie zum Beispiel Sahne und Zitrussaft. Des Weiteren binden sich beim kräftigen Schütteln kleine Luftbläschen, wodurch der Cocktail eine seidige Textur und eine schöne Schaumkrone.
Obwohl Alkohol als Feind von Bakterien gilt, muss man sich trotzdem strengstens an die gute Küchenhygiene halten.
Nur sehr frische Eier und keine mit Beschädigungen oder Verschmutzungen verwenden!

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