Yorkshire Pudding

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Nach Pfannkuchen und Dutch Babies machen wir heute Yorkshire Puddings, die aus dem gleichen Teig zubereitet werden und die man ebenfalls süß oder herzhaft anrichten kann.

Geschichte:

Warum der Yorkshire Pudding zu seinem Namen kam ist nicht ganz klar, man vermutet, dass damit Bezug auf die Kohle genommen wurde, die früher dort gefördert wurde und die eine höhere Hitze erzeigt, wodurch der Yorkshire Pudding knuspriger wurde.
Allerdings weiß man, dass es Hannah Glasse war, die 1747 in ihrem Buch The Art of Cookery made Plain and Easy das früher Dripping Pudding genannte Gebäck umbenannte.
Dripping Pudding (Tropfpudding) wurde er genannt, da man diesen beim traditionellen Sunday Roast (Sonntagsbraten) im Ofen unter dem Gitter zubereitet, auf dem der Braten garte, sodass der Bratensaft hineintropfte und zusätzlichen Geschmack gab.

Dripping Puddings wurden bereits 1737 in The Whole Duty of a Woman von Sir Alexander William George Cassey beschrieben. Damals wurden sie als erster Gang mit der Bratensoße serviert, damit der Hunger mit den billigen Zutaten gestillt war und vom teuren Fleisch weniger gegessen wurde. Da dann zum Fleisch keine Bratensoße mehr übrig war gab es Petersiliensoße oder eine helle Soße.
In ärmeren Haushalten war der Pudding der einzige Gang.

Weitere Fakten:

– Der Nationale Yorkshire Pudding Day wird am ersten Sonntag im Februar in Großbritannien und am 13. Oktober in den USA gefeiert.
– Die Royal Society of Chemistry hat 2008 bekannt gegeben, dass es sich nur um einen Yorkshire Pudding handelt, wenn er nicht mindestens 10cm hoch ist.
– Ähnliche Gerichte sind Pfitzauf in Schwaben und Popover in den USA.

Rezept

Zutaten:

100 gMehl
100 mlMilch
2Eier
1 PriseSalz
Rapsöl

Zubereitung:

Den Backofen auf 240°C vorheizen.
In jede Mulde einer Muffin-Form* etwa ½ EL Öl geben und die Form 15 Minuten im Backofen aufheizen.
In der Zwischenzeit Mehl, Milch, Eier und Salz zu einem glatten Teig verrühren*.
Vorsichtig die Form aus dem Ofen nehmen und zügig den Teig in die Mulden verteilen. Die Form zurück in den Ofen geben und etwa 15 Minuten backen, bis die Yorkshire Puddings aufgegangen und goldbraun sind.

Sofort aus den Formen herausheben und mit einem kleinen scharfen Messer ein kleines Loch in die Oberseite stechen.

Tipp:

Es wird oft darauf hingewiesen, dass man während der Backzeit die Ofentüre nicht öffnen soll, da ansonsten die Yorkshire Puddings in sich zusammenfallen, ich habe aber auch schon einige Beiträge gelesen, in denen versichert wurde, dass dies nicht der Fall ist.

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